Hormone steuern viele Vorgänge in unserem Körper und ein einwandfreies Funktionieren dieser ist für unser Wohlbefinden unabdingbar. Leider werden diese reibungslosen Abläufe durch sog. „Endokrine Disruptoren“, auch Xenohormone, Umwelthormone oder hormonaktive Substanzen genannt, gestört bzw. behindert. Diese begegnen uns im heutigen Leben zum Beispiel im Trinkwasser, in der Nahrung und in der Luft. Hieraus können Gesundheits-schäden entstehen. Bekannte endokrine Disruptoren: o Persistente und bioakkumulierende Halogenide o Langlebige organische Schadstoffe o Weichmacher und Additive o Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe o Pestizide, Arzneimittel und Kosmetika o Metalle und Organometalle (z. B. Arsen, Cadmium, Blei, Quecksilber, Methylquecksilber, Tributylzinnhydrid, Triphenylzinn) Schwerpunkte sind Störungen der Schilddrüse, der Geschlechtshormone sowie der Neuro- bzw. Stresshormone. Bei komplexeren Störungen ist die Mitbehandlung durch einen Endokrinologen (Hormonspezialisten) sinnvoll. Hierfür steht im Evangelischen Krankenhaus mit Fr. Böse Ribeiro auch eine Fachärztin für Endokrinologie bei Bedarf zur Verfügung.